
Alles unter Kontrolle!
Sensationelle Neuigkeiten exklusiv aus der Monkey Biz Forschung: ein Rhesusäffchen konnte mittels implantierter Elektroden die Bewegungen eines anderen Äffchens fernsteuern. Selbst diffizile Übungen wie Banane schälen und Lausen gelangen plötzlich wie von Geisterhand. Das Masteräffchen ist inzwischen fettleibig und muss deshalb bald auf Reha, seit Monaten benutzt es sein Remote-Äffchen für sämtliche unangenehme Handlangertätigkeiten.
Doch damit nicht genug: das Masteräffchen war innerhalb kürzester Zeit derart fernfingerfertig, dass es ihm bzw. seinem ausführenden Adjutantenäffchen gelang, 12 weiteren im Labor befindlichen Äffchen Elektroden zu implantieren. Die Gang ist also schnell auf 13 Remote-Äffchen angewachsen und zieht seither synchron marodierend umher.
Gestern ist sogar der unfähige Praktikant des Labors, der vergessen hatte, die Elektrodenverbindungen rechtzeitig zu kappen, unter die Fuchtel bzw. Gehirnströme des Masteräffchens gelangt. Er läuft nun ebenfalls vierbeinig im Einklang mit den anderen Äffchen umher und sagt, „angesichts der besseren Arbeitsbedingungen“ überlege er sich, den Arbeit- bzw. Gedankengeber komplett zu wechseln.
Monkey Biz kann Euch versichern: aktuell besteht keine Gefahr, dass sich das Masteräffchen noch mehr Untertanen aneignet, wir haben als Sofortmaßnahme alle Verbindungen von und zum Labor gesperrt. Dürfen halt keine Tierschützer oder Gewerkschafter auf die Idee einer „Free-your-mind“-Aktion kommen…