
One way ride to Emmental
… im Winter, da schneit’s. In der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz. Damit sind wir auch schon mitten im heutigen Thema.
Gestern haben die flotten Eidgenossen per Volksabstimmung (ja, die gibt es dort bundesweit!) beschlossen, künftig die Zuwanderung ausländischer Bürger zu begrenzen. Initiiert hatte die Abstimmung zwar die rechte SVP, das Gefühl, die heimische Alphorn-, Käse- und Bankenindustrie nicht mehr in Schweizer Händen zu wissen, griff aber dann doch in größerem Maße um sich. Das verstört nun die Handelspartner aus der EU und auch Millionen nicht-Schweizer Heidis und Ziegenpeter, die den Laden bzw. die Schweiz am Laufen halten. Was künftig in der Schweiz also maximal noch laufen soll, sind Ski oder Motorräder deutscher Touristen, mit freundlicher Ausstattung des ADAC. Und der ist seit heute ohne Präsi. Darunter wiederum, so prophezeit Monkey Biz, wird bald die Qualität der Land- und Straßenkarten leiden. Deutsche Touristen werden orientierungslos in Europa und besonders in der Schweiz umherirren, nach ca. zwei Jahren völlig verwildert ihre Herkunft vergessen haben und sich nur noch von Raclette und Käsefondue ernähren. Die Schweizer werden dies als Zuwanderungsversuch interpretieren und noch restriktivere Gesetze einführen. Nachdem all diese Maßnahmen aber wirkungslos verpufft sein werden, bleibt nur noch der Griff zur Ultimo Ratio: alle Bankkonten ausländischer Bürger werden gekündigt. Sämtliche Guthaben (mehrere hundert Milliarden €) werden in die Heimatländer abgeschoben. Deutschland z.B. wird so auf einen Schlag schuldenfrei (nachdem der Transfer per Einmal-komplett-Überweisung geschieht), die Volkswirtschaft der Schweiz hingegen wird, nun ohne Kapital, vollends zum Erliegen kommen. Und alles nur wegen einer Handvoll Käse.