
Wer vergreift sich da?
Selbstbedienungsmentalität an Münchner Wertstoffhöfen: in Banden organisiert, haben Abfallfachkräfte systematisch brauch- bzw. verkaufbaren Müll aus der Wertschöpfungskette abgezweigt und gewinnbringend veräußert. Wie die Polizei ermittelte, sind auf diese Weise viele Möbel und Fernseher vertickt worden.
An sich eine clevere Idee, aus Müll Geld zu machen. Deshalb wurde von den Gesundheitsbehörden ein spezielles Pilotprojekt ins Leben gerufen: Große Mengen der unnützen weil wirkungslosen, im Zuge der Schweine- und Vogelgrippe-Hypes erworbenen Grippemedikamente wurden testhalber inkognito in Münchner Wertstoffhöfen „abgegeben“. Dabei soll untersucht werden, ob man das Zeug nicht doch noch irgendwie losbringen kann.
Monkey Biz begrüßt dieses Pilotprojekt ausdrücklich. Wenn jemand mit dem Schrott noch etwas anfangen kann, dann die Müllbeseitigungsprofis der AVM.